Mittwoch, 26. April 2017
 
 
Player: Wähle einen Beitrag
 
 
 
Beitrag vom 21.04.2017

EntdeckertagVom Urknall bis zum Smartphone-Ton

Von Regina Voss Beitrag hören
Hörspiel: „Eugénie Grandet" (3-teilig), Produktion Deutschlandradio Kultur 2015Abgebildet: Arbeitsplatz der Geräuschemacherin Caroline Ledoux - Le Forestier  (Deutschlandradio /  Anke Beims)
Der Arbeitsplatz einer Geräuschemacherin (Deutschlandradio / Anke Beims)

Sie sind nahezu überall: Geräusche. Die einen mögen wir, wie das Meeresrauschen. Verkehrslärm dagegen nervt eher. Doch was passiert, wenn sie fehlen?

Das Wort Urknall lässt vermuten, dass es Geräusche wohl schon immer gab. Und wer dann noch die ganze Weltgeschichte akustisch an sich vorbeiziehen lässt, merkt schnell, dass es unendlich viele Geräusche gibt: Jedes Wesen und fast alle Dinge machen ein ganz eigenes Geräusch. Doch was passiert, wenn diese Geräusche fehlen, wie zum Beispiel bei einem noch nicht fertig produzierten Trickfilm oder bei digitalen Geräten? Dann müssen die fehlenden Geräusche künstlich erzeugt werden. Und spätestens beim Geräuschemachen wird klar, dass sie mehr sind als "Kling, Bing und Ring". Geräusche sind eindeutige Signale, persönliche Markenzeichen und im besten Fall Musik.