Freitag, 24. November 2017
 
 
Player: Wähle einen Beitrag
 
 
 
Beitrag vom 08.09.2017

EntdeckertagVoll peinlich!

Von Silke Wolfrum Beitrag hören
Aus Scham bedeckt Prinz William am 21.9.2001 während einer Rede seines Vaters im Leuchtturm-Gebäude in Glasgow sein Gesicht. Seine Vater machte bei seiner Rede in aller Öffentlichkeit einen Witz darüber, dass William ein Langschläfer sei.  (picture alliance / dpa / PA Cheskin)
Oh nein, wie peinlich. (picture alliance / dpa / PA Cheskin)

Allen Menschen ist mal etwas peinlich - fast allen. Babys können noch so durch die Gegend pupsen, sabbern oder rülpsen, Schamgefühl kommt bei ihnen keines auf. Warum ist das so? Welche Rolle spielen die anderen bei peinlichen Gefühlen? Was passiert in unserem Körper, wenn uns etwas peinlich ist? Was bringt das eigentlich, wenn wir erröten? Und ab wann werden uns unsere Eltern aber so was von peinlich? Antworten auf diese Fragen geben große und kleine Experten und natürlich erzählt jeder von ihnen mindestens ein eigenes hochpeinliches Erlebnis.

Jeder war schon einmal in der Situation, dass ihm etwas peinlich war. Jeder hat sich schon einmal geschämt. Sei es, weil man etwas dummes gemacht hat oder einem etwas beschämendes widerfahren ist.

Und nun ist es soweit: Herzrasen, Schamröte, den Blick senken, am liebsten im Erdbeben versinken. Schuldgefühle noch und nöcher, die volle Packung.

Das kennt auch Kakadu, zu Genüge, wie er selbst sagt.

Doch als kluger Vogel hat er gelernt damit umzugehen. Hier seine Tipps:

Akzeptiere, dass Du ein Mensch bist. Und Menschen passieren Fehler. Allen Menschen passieren Fehler. Deswegen bist Du kein schlechter Mensch.

Okay, omöglich hast Du wirklich etwas dummes getan. Das weißt Du inzwischen selbst. Deswegen bist aber nicht du dumm. Deine Person und dein Verhalten sind nicht dasselbe.

Mach Dir keine Gedanken. Oder mach Dir meinetwegen Gedanken, doch bedenke, dass Du dadurch nichts ändern wirst. Der Fehler ist geschzen wird dadurch nicht wieder ungeschehen. Gedanken machen hilft so viel wie Kaugummikauen bei einer Mathearbeit. Nämlich gar nicht.

Versuche dir vorzustellen, wie du in ein paar Jahren über diese Situation denkst und erzählst. Vielleicht wird es irgendwann einmal Deine Lieblingsanekdote werden. Wie die, die Dein Onkel immer erzählt. Als er sich seinerzeit aus Versehen im Hotel nachts ausgesparrt hatte und nur in Unterhose unten an der Rezeption einen Ersatzschlüssel abholen musste. Jeder hat in seiner Biographie peinliche Geschcihten. Und wenn sie vorbei sind, dann lassen sie sich toll erzählen und mit den anderen darüber lachen.

Shit happens - das ist nun mal so.

Wie würdest Du regieren, wenn jemand an in Deiner Situation wäre. Sicherlich hättest Du Verständnis für ihn. Warum also sollte er nicht auch Verständnis für Dich haben?

Menschen ist mal etwas peinlich - fast allen. Babys können noch so durch die Gegend pupsen, sabbern oder rülpsen, Schamgefühl kommt bei ihnen keines auf. Warum ist das so? Welche Rolle spielen die anderen bei peinlichen Gefühlen? Was passiert in unserem Körper, wenn uns etwas peinlich ist? Was bringt das eigentlich, wenn wir erröten? Und ab wann werden uns unsere Eltern aber so was von peinlich?
Antworten auf diese Fragen geben große und kleine Experten und natürlich erzählt jeder von ihnen mindestens ein eigenes hochpeinliches Erlebnis.Voll peinlich!
Vom Schamgefühl, plötzlichen Erröten und anderen Blamagen
Von Silke Wolfrum
Moderation: Fabian SchmitzAllen