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Beitrag vom 17.02.2017

EntdeckertagKribbel Krabbel - Läusealarm

Von Patricia Pantel Beitrag hören
Ein Schild mit Aufschrift "Bitte kontrollieren Sie, ob Ihr Kind eventuell auch vom Kopflausbefall betroffen ist!" hängt am 23.03.2015 in einer Grundschule in Erfurt (Thüringen). Foto: Sebastian Kahnert | Verwendung weltweit (dpa-Zentralbild)
Vorsicht Kopfläuse! (dpa-Zentralbild)

Sie sind winzig klein und doch so nervig. Läuse! Fast jedes Kind hatte vermutlich schon einmal die kleinen Krabbeltiere auf dem Kopf. Und die Läusesaison ist wieder voll im Gang!

Denn Winterzeit ist Läuserzeit ... Alle hocken eng beieinander, stecken die Köpfe zusammen....... und "Hopp", denkt sich die kleine Laus: "Hüpf ich doch mal auf den Kopf da".
Aber warum eigentlich? Wo kommen Läuse her. Und wieso hüpfen die auf unseren Köpfen herum und saugen Blut. Sind Läuse für irgend etwas gut? Und gibt es heute mehr Läuse als früher?
Wir gehen auf eine kleine Zeitreise, denn die Laus gibt es mindestens so lange auf unseren Köpfen, wie wir Köpfe haben. Bei den großen Auswanderungswellen von Deutschland nach Amerika im 17. und 18. Jahrhundert mussten alle durch die sogenannte Läuse-Dusche. Bei Perückenträgern waren Kopfläuse eine regelrechte Plage. Auch heute kennt jeder die Rundmail aus Schule oder Kindergarten: "Achtung. Wir haben Läuse!"
Wir machen aber auch eine biologische Entdeckungsreise und stellen fest, dass die Laus nicht nur nervig ist und juckt, sondern auch ein faszinierendes Tier ist. Von der Nisse bis zum Kribbel-Krabbeltier auf unserem Kopf, von eklig bis toll, von juckend bis spannend - wir lernen die Laus heute einmal genauer kennen. Und klären dabei auch noch, warum man sagt: "Dir ist wohl eine Laus über die Leber gelaufen" - obwohl die doch über unseren Kopf läuft.